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Förderkreis Speierling

Anfänge des Speierlingsschutzes

 

Bereits 1935 hatte OTTO LINCK aus Güglingen im Landkreis Heilbronn die Forstleute dazu aufgerufen, etwas für den selten gewordenen Speierling zu tun, sonst würde dieser unausweichlich untergehen.

 

 

Speierling (Sorbus domestica)
Der stärkste deutsche Speierling (Sorbus donestica) steht in
Ockstadt/Hessen
.

 

 

Der Speierling kann sich heute nur noch auf ganz wenigen Waldstandorten gegen die meist wüchsigeren anderen Baumarten behaupten. Im Hochwald sind Baumarten benachteiligt, die viel Licht und Wärme brauchen. Kommt es im Zuge des Klimawandels hingegen zu einer deutlichen Erwärmung, können diese Arten wieder vordringen.

 

Während die Erhaltung des Speierlings im Wald meist mit einer intensiven Pflege verbunden ist, kommen die einzeln in Parks oder in die Landschaft gepflanzten Bäume fast alle „durch” und entwickeln sich zu mächtigen Bäumen. Solitär stehende Speierlinge können über 200 Jahre alt werden.

 

 

 

Literaturhinweise

In der Schriftenreihe: "Naturschutz im Kleinen" herausgegeben von der Stiftung LBBW Natur und Umwelt, Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart, sind erschienen:

Heft 14: "Der Speierling - Ein seltener Baum in Wald und Flur"

Heft 27: "Die Elsbeere"

 

Die Stiftung Wald in Not hat 2002 eine Informationsbroschüre zum Thema "Seltene Bäume in unseren Wäldern" herausgegeben, die auch einen Beitrag über die Elsbeere und den Speierling enthält. Die Broschüre ist erhältlich bei der DBU Naturerbe GmbH - Projekt Wald in Not, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn. Bitte bei Bestellungen 0,85 € Rückporto in Briefmarken beifügen. Weitere Informationen unterwww.wald-in-not.de.